Kongresspräsidenten der Viszeralmedizin 2026
Univ.-Prof. Dr. med. Elke Roeb
Kongresspräsidentin der DGVS 2026
Medizinische Klinik und Poliklinik II
Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Klinikstr. 33
35392 Gießen
Vorstellung
Medizinische Klinik und Poliklinik II
Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Klinikstr. 33
35392 Gießen
Vorstellung
Elke Roeb ist Professorin für Gastroenterologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und leitet seit 2005 die Klinik für Gastroenterologie am Universitätsklinikum Gießen. Sie studierte Humanmedizin und Health Care Management an der RWTH Aachen sowie an der Frankfurt University of Applied Sciences. Ihre wissenschaftliche Laufbahn begann mit einer Postdoc-Phase als DFG-Stipendiatin am Institut für Biochemie der RWTH Aachen, der Universität Göttingen und am Max-Planck-Institut für Biochemie. Mit dem Ruf auf die neu geschaffene Professur für Gastroenterologie in Gießen hat sie Forschung, Lehre und Weiterbildung auf Basis einer exzellenten klinischen Versorgung etabliert. Unter ihrer Leitung entstand ein überregionales hepatologisches Netzwerk in Mittelhessen in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kolleg*innen sowie regionalen Kliniken. Darüber hinaus engagiert sich Elke Roeb in der Gießener Graduiertenschule Lebenswissenschaften und fördert zahlreiche Doktoranden über das JLU Trainee Programm in biomedizinischer Grundlagenforschung. Sie wurde mehrfach zur Senatorin der JLU Gießen gewählt und in den Fachbereichsrat der dortigen medizinischen Fakultät berufen.
Forschungsseitig widmet sich Prof. Roeb der extrazellulären Matrix, den molekularen Mechanismen chronischer Entzündungen sowie der Karzinogenese und dem Stoffwechselgeschehen in Leber und Darm. Elke Roeb war lange in der DFG Senatskommission für Grundsatzfragen der klinischen Forschung aktiv und wurde 2021 in die Senatskommission Evaluierung der Leibnizgemeinschaft gewählt.
Für die DGVS engagiert sich Elke Roeb als Beiratsmitglied, Mitglied zahlreicher Leitlinienkommissionen sowie Koordinatorin und Erstautorin der nationalen Leitlinie zu metabolischen Fettlebererkrankungen (MASLD).
Prof. Dr. med. Tobias Keck
Präsident der DGAV 2026/2027
Klinik für Chirurgie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Vorstellung
Klinik für Chirurgie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Vorstellung
Tobias Keck ist Direktor der Klinik für Chirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Er absolvierte sein Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und ergänzte dies später berufsbegleitend um einen Master of Business Administration in Health Care Management an der TU Dresden. Mehrere Studien- und Forschungsaufenthalte führten ihn in die USA, u. a. als DFG-Stipendiat an die Harvard Medical School in Boston.
Seit seiner Berufung auf die W3-Professur für Chirurgie im Jahr 2012 prägt Prof. Keck die chirurgische Versorgung am Campus Lübeck maßgeblich: Unter seiner Leitung wurde die Klinik als Exzellenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie der DGAV zertifiziert. Darüber hinaus verantwortet er das Darmkrebs-, Speiseröhrenkrebs-, Leberkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum. Bis 2019 war er Direktor des Onkologischen Zentrums des UKSH, seit 2020 ist er Teil des Leitungsgremiums des Universitären Cancer Centers Schleswig-Holstein. Prof. Keck leitet im Rahmen einer assoziierten Professur den Geschäftsbereich Health und den Lübeck Innovation Hub for Robotic Surgery am Fraunhofer IMTE in Lübeck.
Sein klinischer Schwerpunkt umfasst die hepato-pankreatobiliäre Chirurgie sowie minimal-invasive und robotergestützte Verfahren. Er initiierte zahlreiche multizentrische klinische Studien und internationale Registerprojekte wie E-MIPS und GAPASURG. Seine Forschungsergebnisse werden regelmäßig in führenden internationalen Fachzeitschriften publiziert.
Als Ausbilder und Mentor setzt sich Prof. Keck intensiv für die Entwicklung von Nachwuchskräften ein und fördert deren klinische und wissenschaftliche Weiterbildung.
In der DGAV übernimmt Prof. Keck 2026/27 das Amt des Präsidenten. International engagiert er sich u. a. als President des German Chapter des American College of Surgeons. Er ist zudem Fellow of the European Board of Surgery (Surgical Oncology) und trägt zahlreiche Ehrenprofessuren und Ehrendoktorwürden.
PD Dr. med. Axel Eickhoff
Vorsitzender der Sektion Endoskopie der DGVS 2026
Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Infektiologie
Klinikum Hanau
Leimenstr. 20
63450 Hanau
Vorstellung
Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Infektiologie
Klinikum Hanau
Leimenstr. 20
63450 Hanau
Vorstellung
PD Dr. med. Axel Eickhoff ist Privatdozent und Direktor der Medizinischen Klinik II mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und Endoskopie am Klinikum Hanau. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Justus-Liebig-Universität Gießen, das er 1997 abschloss. Teile seiner klinischen Ausbildung führten ihn an die University of Virginia in Richmond, USA.
Seine Facharztweiterbildung in Innerer Medizin, Gastroenterologie und Endoskopie absolvierte er am Klinikum Ludwigshafen, zuletzt als Oberarzt und Leiter der Endoskopie unter Prof. Jürgen F. Riemann. 2009 wechselte er als leitender Oberarzt zu Prof. Thomas Rösch an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, bevor er 2010 die Leitung der Medizinischen Klinik II in Hanau übernahm.
Wissenschaftlich und klinisch fokussiert sich Axel Eickhoff auf innovative interventionelle Endoskopie, insbesondere in Bereichen wie roboterassistierte und computergestützte Koloskopie, moderne endoluminale Resektionstechniken (EMR/ESD), Single-use-Endoskopie sowie endoskopische Verfahren der metabolischen Medizin.
Axel Eickhoff wirkte an der S2k-Leitlinie „Qualitätsanforderungen in der gastrointestinalen Endoskopie“ mit. 2020 gründete er als langjähriges Beiratsmitglied der Sektion Endoskopie die Arbeitsgruppe „Hygiene“. Daraus entstand 2023 die Arbeitsgruppe „Green Endoscopy/Nachhaltigkeit“, an deren Entwicklung er maßgeblich beteiligt ist.