Viszeralmedizin 2017, 13. - 16. September
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Pressemitteilungen

Viszeralmedizin 2017 - Ankündigung

Folgen des demografischen Wandels fordern Medizin heraus: Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Fokus von Gastroenterologen, Endoskopikern und Viszeralchirurgen

Dresden/Berlin, Juli 2017 – Die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen Mediziner in Deutschland vor neue Herausforderungen. Bei gleichzeitigem medizinischen Fortschritt und wachsendem Kostendruck durch das Gesundheitssystem steigt in der alternden Bevölkerung das Risiko für altersbedingte Erkrankungen sowie schwerwiegende Mehrfacherkrankungen. Anspruchsvolle, fachübergreifende und kostenintensive Therapiekonzepte in der medizinischen Versorgung älterer, multimorbider Patienten sind deshalb erforderlich. „Patienten ändern sich – wir uns auch“ – unter diesem Motto steht in diesem Jahr der Kongress Viszeralmedizin 2017. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), ihre Sektion Endoskopie und die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) richten den Kongress gemeinsam aus. Vom 13. bis 16. September 2017 werden in Dresden Gastroenterologen, Endoskopiker und Viszeralchirurgen über aktuelle Erkenntnisse und Fortschritte bei der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Bauchraums und Verdauungstrakts diskutieren. Partnerland ist in diesem Jahr Polen.

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Erkrankungen der Verdauungsorgane: Patienten fragen – Ärzte antworten
Arzt-Patienten-Seminare am 16. September in Dresden

Dresden/Berlin, August 2017 – Krankheiten der Verdauungsorgane gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten: Jährlich werden rund zwei Millionen Menschen, die an einer Erkrankung des Darms, der Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse leiden, im Krankenhaus behandelt. Die Diagnostik und Therapie dieser Leiden sind Thema des Kongresses Viszeralmedizin 2017. Mehr als 5000 Internisten, Endoskopiker und Viszeralchirurgen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden im September zu der Tagung in der Messe Dresden zusammenkommen. Mit einem Arzt-Patienten-Tag am 16. September bieten die Organisatoren des Kongresses in Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen traditionell ein Forum, bei dem Patienten, Angehörige und Interessierte sich über den aktuellen Stand der Forschung und die zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten informieren können.

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Mehr Patientensicherheit und Qualität: DGVS, DGAV und BARMER fordern Änderungen im System

Zentren, Mindestmengen und mehr Transparenz für eine bessere Qualität im Krankenhaus

Berlin, 6. September 2017 – Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sowie die BARMER mahnen gemeinsam, die Qualitätsbestrebungen in Krankenhäusern zu verstärken. Dies sei notwendig, um die Sicherheit der Patienten weiter zu  steigern. Dazu beitragen könnten Mindestmengen bei bestimmten Eingriffen. Außerdem sollten komplexe Eingriffe in spezialisierten Zentren durchgeführt werden. Durch die konsequente Dokumentation von Behandlungsverläufen könne darüber hinaus die Vergleichbarkeit und Transparenz medizinischer Leistungen erhöht werden. Darin waren sich Experten von DGVS, DGAV und BARMER auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin einig. Die Pressekonferenz fand im Vorfeld des Kongresses Viszeralmedizin 2017 statt, der vom 13. bis 16. September in Dresden veranstaltet wird.

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Irrtümer und Fakten zur Darmkrebsvorsorge: Was sie jetzt über Darmkrebs wissen sollten

Dresden/Berlin, September 2017 – Tausenden Menschen hat die vor 15 Jahren eingeführte Darmkrebsvorsorge das Leben gerettet. Zwischen 2003 und 2012 ging die Darmkrebs-Sterblichkeit bei Männern ab 55 Jahren um fast 21 Prozent zurück, bei Frauen dieser Altersgruppe sogar um mehr als 26 Prozent. Mit der Verfügbarkeit des neuen, immunologischen Stuhltests seit April 2017 und der baldigen Umsetzung des organisierten Darmkrebsscreenings – bei dem Patienten von ihrer Krankenkasse zur Vorsorge eingeladen werden – macht die Darmkrebsvorsorge weitere wichtige Fortschritte. Trotzdem nutzen zu wenige Menschen die Vorsorgemöglichkeiten – auch, weil zu Darmkrebs und zur Darmkrebsvorsorge noch immer viele Irrtümer kursieren. Anlässlich des Kongresses Viszeralmedizin 2017 haben Experten nun die häufigsten zusammengestellt. Über aktuelle Entwicklungen bei der Darmkrebsvorsorge werden Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Stiftung LebensBlicke auch auf der Pressekonferenz zum Kongress berichten.

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Preise und Ehrungen für besondere Leistungen in der Gastroenterologie

Dresden/Berlin, September 2017 – Im Rahmen ihrer 72. Jahrestagung vergibt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit ihrer Sektion für gastroenterologische Endoskopie verschiedene Preise und Ehrungen. Sie fördert damit den medizinischen Nachwuchs und würdigt Persönlichkeiten, die herausragende Leistungen in der Gastroenterologie erbracht haben.

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Patientensicherheit: OP-Risiken schon vor der OP abschätzen

Rechner ermittelt individuelles Risiko bei Darmkrebs-OP

Dresden/Berlin, September 2017 – In Deutschland ist Darmkrebs bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Eine Operation ist für viele Betroffene die wichtigste Behandlungsmöglichkeit. Grundsätzlich sind diese Eingriffe in Deutschland sehr sicher. Das Risiko für Komplikationen hängt zu einem großen Teil von individuellen Voraussetzungen des Patienten, etwa den bestehenden Vorerkrankungen, ab. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der LMU München, einen Rechner entwickelt, der das individuelle Risiko eines Patienten, bei einer Darmkrebsoperation Komplikationen zu erleiden, mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit kalkuliert. Mit Hilfe dieses Risikoprofilrechners könnten sich Arzt und Patient besser auf die Operation vorbereiten und individuelle Vorsichtsmaßnahmen treffen, sagten Experten der DGAV auf dem Kongress Viszeralmedizin 2017 in Dresden. Das System ist das weltweit erste seiner Art und wird derzeit im Rahmen einer Testphase in mehreren Kliniken eingesetzt.

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